Der richtige Schutz bei Inkontinenz

Frau, die scheinbar starke Schmerzen im Unterbauch verspürt, hält Toilettenpapier in der Hand vor der Toilette, Zeichen für Erkrankungen der Harnwege, Blasenentzündung, Dysmenorrhoe, oder Gonorrhoe.

Inkontinenz ist ein häufiges Problem. Die Ursachen für Inkontinenz sind vielfältig. Wer unter unkontrolliertem Harndrang und Urinabgang beim Husten oder Niesen leidet, dem ist dies meist unangenehm. Doch es gibt einige Mittel, um sich bei Inkontinenz zu schützen.


Hilfsmittel bei Inkontinenz

Zum Schutz bei Inkontinenz gibt es einige Hilfsmittel. Diese reichen von Kleidung bis zu Bettenschutz.

Bettenschutz

Einweg-Flachbettlaken mit quadratischer Textur, weicher und bequemer Schutz für ältere und bettlägerige Menschen mit Harninkontinenz. Um das Bett und vor allem die Matratze zu schützen, sollte ein Matratzenbezug genutzt werden. Ein guter Matratzenschutz umschließt die Matratze und schützt vollständig vor Flüssigkeiten und anderen Verunreinigungen. Daneben gibt es auch einfache Inkontinenzauflagen. Ein Matratzenbezug ist atmungsaktiv und sorgt für ein gutes Klima und ausreichende Zirkulation der Luft.

Sehr empfehlenswert sind Matratzenbezüge aus Molton mit einer PU-Beschichtung.

Die PU-Beschichtung verhindert, dass Flüssigkeiten auf die Matratze treffen.
Eine Matratzenschutzhaube ist wie ein normales Bettlaken mit dem Unterschied, dass sie eine PU-Beschichtung hat. Sie lässt keinerlei Flüssigkeiten durch. Selbst Viren und Bakterien können durch die Matratzenschutzhaube nicht durchdringe.

Slips

Spezielle Inkontinenz Slips lassen den Alltag unverändert und schützen vor Flüssigkeiten. Mit solchen Slips kann man ungehindert am Alltag teilnehmen. Sie sind besonders saugfähig, sehen aber aus wie normale Slips. Unter der Kleidung fallen sie nicht auf. Unwohlsein in der Öffentlichkeit ist so nicht mehr nötig.

Bademode

Trotz Inkontinenz möchte man sich im Alltag so wenig wie möglich einschränken. Wer gerne schwimmen geht, kann dies weiterhin tun, ohne dass es unangenehm wird. Hierfür gibt es spezielle Bademode. Sie schützt im Wasser und erfüllt hygienische Standards.

Tipps für den Alltag

Es gibt einiges, was Sie aktiv tun können, um die Blasenschwäche zumindest zu lindern. Das Problem, es nicht mehr rechtzeitig zur Toilette zu schaffen, kann durch einiges verringert werden. So wird das Alltagsleben wieder leichter und leidet nicht unter der Inkontinenz.

Bewegung

Bewegung ist immer wichtig. Doch bei Inkontinenz gibt es einiges zu beachten. Spezielles Beckenbodentraining sollte in den Alltag eingebaut werden. Wer gerne wandert, Yoga macht, Rad fährt oder Pilates ausübt, der kann dies weiterhin tun und unterstützt so sogar die Stabilität des Beckenbodens. Auf Tennis und Joggen sollte allerdings eher verzichtet werden. Diese Sportarten wirken sich negativ auf den Beckenboden aus.

Ernährung und Gewicht

Übergewicht wirkt sich negativ auf Inkontinenz aus. Wer übergewichtig ist und einige Kilo verliert, reduziert auch das Gewicht, das sich auf die Blase ausübt.
Verstopfung kann den Harndrang verstärken. Leiden Sie regelmäßig unter Verstopfung, sollten Sie Ihre Ernährung überdenken. Eine ballaststoffreiche Ernährung kann sich positiv auf die Verdauung und die Blase auswirken.

Ausreichend Trinken

Wer unter Inkontinenz leidet, sollte ausreichend Trinken, bestenfalls 1,5 bis 2 Liter pro Tag. Um nachts so selten wie möglich aufstehen zu müssen, sollte etwa eine Stunde vor dem Schlafengehen nicht mehr getrunken werden. Empfehlenswerte Getränke sind stilles Wasser und Tee.

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Weitere Infos zu dem Thema finden Sie hier:

https://alltagsutensilien.com/inkontinenz-so-laesst-sich-das-problem-loesen/